Die Meisten kennen den aufgedruckten Code auf dem Ei, aber was genau die Zahlen und Buchstaben bedeuten bleibt für viele ein Rätsel. Wir möchten Licht ins Dunkel bringen und Ihnen die Bedeutung des Codes erklären.

Auf der Verpackung von unverarbeiteten Eiern muss selbstverständlich die Haltungsart der Hühner klar erkennbar sein, nachdem aber ein Ei dem anderen gleicht, müssen auch auf jedem einzelnen Ei die wichtigsten Informationen ersichtlich sein. Die deklarationspflichtigen Informationen die im Code auf dem Ei enthalten sind bestehen aus folgenden Eckdaten:

  1. Haltungsform
  2. Herkunftsland
  3. Bundesland
  4. Betriebsnummer
  5. Stallnummer

1. Haltungsform

0 = Ökologische Erzeugung

Im Stall dürfen höchstens sechs Tiere pro Quadratmeter leben, insgesamt nicht mehr als 3.000. Der Stall hat Sitzstangen (18 cm pro Tier) und ist mindestens zu einem Drittel mit Stroh, Holzspänen oder Sand eingestreut. Im angrenzenden Freiland gibt es mindestens vier Quadratmeter Auslauffläche pro Tier. Das Futter stammt zum weit überwiegenden Teil aus ökologischem Landbau.

1 = Freilandhaltung

Pro Quadratmeter Stall ist es erlaubt bis zu neun Tiere zu halten. Er muss denselben Kriterien entsprechen wie denen der Bodenhaltung. Zusätzlich haben die Hennen tagsüber Zugang zu mindestens vier Quadratmetern Auslauffläche im Freien, die überwiegend begrünt sein soll.

2 = Bodenhaltung

In den geschlossenen Ställen leben höchstens neun Tiere pro Quadratmetern Fläche, insgesamt maximal 6.000 Hennen in einer Gruppe. Der Stall kann bis zu vier Ebenen übereinander haben, dann sind 18 Tiere pro Quadratmeter Grundfläche erlaubt. Mindestens ein Drittel des Stalls ist eingestreut, es gibt Legenester und Sitzstangen.

3 = Käfighaltung

Die sogenannte Kleingruppenhaltung dürfen maximal 12,5 Tiere (bis zwei Kilo) auf einem Quadratmeter gehalten werden. Eine Kleingruppe beinhaltet maximal 60 Hennen. Die Käfige sind mit Legenestern, Einstreu und Sitzstangen ausgestattet und müssen eine Mindisthöhe von 50 Zentimeter aufweisen.

2. Herkunftsland

Für die Kennzeichnung des Herkunftslands werden die gängigen Ländercodes verwendet. So ist ein deutsches Ei mit dem Ländercode „DE“ versehen.

3. Bundesland

Die ersten beiden Zahlen hinter dem Ländercode geben an aus welchem Bundesland das Ei stammt.

01= Schleswig-Holstein
02 = Hamburg
03 = Niedersachsen
04 = Bremen
05 = NRW
06 = Hessen
07 = Rheinland-Pfalz
08 = Baden-Württemberg
09 = Bayern
10 = Saarland
11 = Berlin
12 = Brandenburg
13 = Mecklenburg-Vorp.
14 = Sachsen
15 = Sachsen-Anhalt
16 = Thüringen

4. Betriebsnummer

Wer genau wissen möchte wo das Ei herkommt, kann dies über die Betriebsnummer herausfinden.

5. Stallnummer

Um wirklich volle Transparenz zu schaffen gibt die letzte Ziffer des Codes auf dem Ei noch die Stallnummer an.

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